So langsam arbeite ich mich nach unten

Der Blog rangiert irgendwo bei Platz 600. Nein, das ist nicht deprimierend. Schließlich wollen auch andere Dinge getan werden. Protokolle schreiben. Diplomarbeit. Feiern und Verreisen.
Gut, ein paar Worte könnten über diesen Artikel verloren werden:

„Obwohl sich herausstellt, dass es bloße vier tote Spermien waren – nach einer Vergewaltigung müssten viel mehr gefunden worden sein – drängt die Mutter darauf, so steht es im Protokoll vom 6. Oktober, dass der Junge dafür bezahlen soll.“

Ab wieviel Spermien sind die Bukkake-Fans in der Spiegel-Redaktion denn der Meinung, daß es sich um eine Vergewaltigung gehandelt haben könnte? Nur mal so?

Comics:

Dann flatterte noch „Captain Atom – Armageddon“ in mein Nerdzimmer. Besagten Captain Atom verschlägt es vom DC- ins Wildstorm-Universum wo er als Bombe gleich alle Universen vernichten könnte. Dazwischen prügelt er sich mit einer Handvoll Wildstorm-Superhelden und hat Flug-Sex mit dem Engineer.
So weit so üblich. Immerhin präsentiert sich die „Authority“ von ihrer besten Seite inklusive Besuch auf einer Nazi-Parallelerde. Das war auch nötig nach dem „Welt ohne Zukunft“-Totalausfall vor ein paar Monaten und ist auch ein netter Ausgleich zu Kapitän Atom, der ist nämlich ein ziemlicher Vollpfosten.

Ein ganz anderes Kaliber ist da „Maus“ von Art Spiegelmann, daß ich alle paar Seiten zum Luftholen zur Seite legen muß. Unglaublich gut.

So, Schluß.
Jetzt Bahnstreik, Uni, Bier. In der Reihenfolge.


1 Antwort auf „So langsam arbeite ich mich nach unten“


  1. 1 Selbstbezogenheit rules | Aufgesetzter Nihilismus Pingback am 14. Dezember 2007 um 3:25 Uhr
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