Noch einmal Rindermann: Ein bißchen ganz klare Distanzierung

Der AstA der Uni Paderborn ist jetzt auch gegen Rindermann, und zwar weil:

„Prof. Rindermann scheint hier einige Begrifflichkeiten zu vermischen, in unklarer Definition zu verwenden und persönliche Erfahrungen mit empirischen Untersuchungen zu verwechseln.“

Da bleibt nur zu hoffen, daß der Herr Rindermann die Begrifflichkeiten in Zukunft nicht mehr so durcheinanderpurzeln läßt. Es ist nämlich total wichtig, wenn schon rassistisch und völkisch argumentiert wird, daß z. B. die Begriffe „Volk“ und „Rasse“ auch vernünftig voneinander getrennt und ordentlich definiert sind. Und da ist Rindermann im Interview wirklich etwas nachlässig und auf keinen Fall darf er seine persönlichen Erfahrungen mit „dummen Buschmännern“1 mit „empirischer Forschung“ verwechseln. Wenn Herr Rindermann seinen Rassismus schon wissenschaftlich untermauern will, dann wenigstens wissenschaftlich korrekt.
Daß es eine knifflige Sache ist, die Rassenlehre wissenschaftlich korrekt zu belegen (manch eine/r ist sogar der Meinung, das wäre unmöglich) weiß auch der Asta:

„Wie Prof. Rindermann selber bestätigt, beruft er sich in seinem Interview im Deutschlandradio auf Theorien die nichts weiter sind, als Spekulationen über ein höchst komplexes und schwieriges Themengebiet.“

Also, Rindermann, wenn schon Rassenlehre, dann bitte keine Spekulationen sondern Fakten, auch wenn das schwierig und komplex sein sollte.

„Von einem Wissenschaftler sollte man erwarten dürfen, dass er sich über die politischen Auswirkungen solcher unbedachter Äußerungen im klaren ist und sich der Verantwortung bewusst ist, die Meinungsäußerungen seinerseits als Experte mit sich bringen.“

Hier wird schon der Wunsch nach der Distzanzierung von sich selbst vorbereitet. Irgendwie muß das alles ein Versehen gewesen sein, auf keinen Fall kann Rindermann seine Äußerungen so gemeint haben wie er es gesagt hat. Da war er wohl kurz etwas unbedacht oder verantwortungslos. Jedenfalls sollte das einem Wissenschaftler nicht passieren. Da es sich also nur um eine Unbedachtheit oder ein Versehen handeln kann:

„… fordert der AStA-Paderborn Prof. Rindermann hiermit auf, sich ganz klar von der Position zu distanzieren, dass aktuelle Forschungen darauf hindeuten, Ergebnisse von Intelligenztests würden sich auf genetische Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen zurückführen lassen.“

Na also. Ein Lippenbekenntnis, mehr braucht es doch nicht. Und dann? Business as usual. Harmonie ist wieder hergestellt. „Komm her, du Racker.“ Ein bißchen den Kopf wuscheln und alles ist wieder super. War schon nicht so gemeint, gelle?

Die ganze Stellungnahme gibt es hier.
Das Interview nach wie vor hier.

  1. Das Interview hatte ursprünglich die Überschrift “ Dumme Buschmänner – Kluge Asiaten“. [zurück]

1 Antwort auf „Noch einmal Rindermann: Ein bißchen ganz klare Distanzierung“


  1. 1 Simon Neuss 04. Januar 2008 um 17:47 Uhr

    Leute, ihr seid nur durchgeknallt. Ein Foto sagt mehr als viele Bände. Seid doch nicht so abgestumpft und dumm und werft die Perlen nicht vor die Säue.
    Wie jämmerlich ist doch dieses Leben. Das Bewußtsein eurer Identität ist nicht weiter entwickelt, als das von Hund und Katze, die nur zur Befriedigung ihrer Sinne leben.
    Tiefste Finsternis, man muß für euch beten.
    Versucht mal einen Diskussionseinstieg auf „kath.net“, ein katholisches Forum. Dort diskutieren auch Atheisten und Andersgläubige mit, das kann ein Einstieg sein, damit zukünftiges Leben nicht in Frustration und Leere endet.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.