Archiv für Januar 2008

Shoot Nazis Not Dope

Schon 7 Beiträge ohne Nazi-Bezug. So gehts ja nun auch nicht. Außerdem muß mit diesem Christenquatsch ja auch mal Schluß sein. (Immerhin einen Beitrag mehr als Kaubi, eigentlich sogar zwei.)
Deshalb an dieser Stelle zwei Stücke von Hoods Up 495. Antifascist Hardcorepunkhiphop straight outta Moscow oder so. Hep Hep!

Christentumtage 4: Get your Ticket to Hell!

Blasphemy

via nordstadtsafari

Christentumstage 3: Mein Gott? Ein Arschloch?

Dieses Jahr mal nicht zur Fusion, zum Force Attack oder dem aktuellen G8-Gipfel. Lieber mit Jesus ein bißchen abhängen aufm Freakstock?

Immerhin, die Knights of the new Crusade haben gespielt.
Dann noch einen schönen BravoTV-Beitrag über die Jesus Freaks gefunden. Von 1832 oder so. Jedenfalls noch das ganz alte RTL2-Logo.

Da fragt sich der greise Betrachter doch: Was ist eigentlich aus Kristiane Backer geworden? So etwas weiß meistens Wikipedia und siehe da! Zum Islam konvertiert. Ohoh, wenn das die Islamophobiker von diesem eigenartigen, politisch unkorrekten Blog mitkriegen.

Heute dann wieder: Wonderlust King

von Gogol Bordello:

Schönes Wochenende, Ihr Arschlöcher!

Christentumstage 2: Christ Christ Baby

Die Redlichkeit steigt und steigt. 9 von 37, oder?

Christentumstage bei AN

Vielleicht kriege ich mit diesem Ohrenschmaus die Redlichkeit meiner Heimseite erhöht. Schöne Musik für schöne Menschen. Ich geb mir jetzt spontan mal 8 von 37 Punkten.

Diese Heimseite ist unredlich!

Nach diesem Kommentar hab ich den Test gemacht. Tja, was soll ich sagen:

„Sie haben 7 von 37 Punkten erreicht. Sie sollten schnellstmöglich die Plakette für unredliche Heimseiten an Ihrer Seite anbringen, sowie sich Gedanken darüber machen was bei Ihnen falschgelaufen ist sie Lümmel!!“

unredlich

Damit wäre das erledigt.

Willst auch du wissen wie redlich deine Seite ist? Dann klick hier.

Vergessene Crossover-Heroen

Hier sind sie, die Könige des Death-Metal-Hardrock-Polka-Rave-Crossover:

Deutschland erwache unterm Raucherstern

Raucher und Nichtraucher verbindet meistens zumindest eines, nämlich die gegenseitige Verachtung. Für den Nichtraucher ist der Raucher ein rücksichtsloses Monster, daß seinen persönlichen Lustgewinn über die gesundheitliche Unversehrtheit seiner unmittelbaren Umgebung stellt. Umgekehrt ist der Nichtraucher für den Raucher ein spaß- und genusshassender Gesundheitsapostel. Ein Entsager, der seine, aufgrund mangelnder Nikotinzufuhr, chronisch schlechte Laune an seinem unmittelbaren Umfeld ausläßt, weil er sich einfach nicht locker machen kann. Interessanterweise resultiert aus dieser gegenseitigen Verachtung aber ein völlig gegensätzliches Verhalten. Während der Nichtraucher danach trachtet, wenigstens den aktiv rauchenden Raucher aus seiner unmittelbaren Umgebung zu entfernen,was ja zugegebenermaßen eine durchaus logische Konsequenz aus seiner Verachtung gegenüber dem Raucher ist, geht es dem Raucher vielmehr darum, trotz seiner Verachtung für die Nichtraucher eine größtmögliche Nähe zu diesen herzustellen. Denn er will nicht in verqualmten Hinterzimmern rauchen, oder in Raucherkneipen. Er will überall rauchen, auch gerade in der Nähe von Leuten, von denen er weiß, daß es sie stört. Denn der Raucher interpretiert seine Angewohnheit als Teil seiner Persönlichkeit und leitet daraus das Recht ab, dieser Angewohnheit überall nachzugehen. Wird er in dieser Angewohnheit eingeschränkt, kommt das für ihn einem Verbot seiner Persönlichkeit gleich. Darufhin kann folgendes passieren: Er denkt sich folgendes T-Shirt aus, versehen mit dem Anspruch „durch knallharte Provokation“ Deutschland wachzurütteln. Das kann konfus finden wer will, sich mit den Opfern des Holocaust gleichzusetzen um darauf „Deutschland erwache!“ zu brüllen.

jaja

„Wo Ska gespielt wird, kommen in jedem Fall Nazis.“

Im aktuellen Ox berichten die Ska-Punks von Distemper unter anderem über „Nazi-Ska“ in Russland, Schwierigkeiten mit Rechten bei Auftritten und warum Pennplätze nach Konzerten besser konspirativ organisiert werden.

haha, ja nee, is klar

Amorth ist kein Spinner.

Aber vielleicht kann er ja ihm helfen? Wer weiß.

U-Bahnfahren ist Selbstmord

Es hat auch was gutes, wenn FJW und ähnliche Typen sich nicht mehr in die U-Bahn trauen. Ich kann die Musik auf meinem Handy so laut abspielen wie ich will, ohne daß diese alten Griesgrame immer rumnerven.

SpOn nu aber wieder und ein kleiner Ausflug in die Youtube-Kommentar-Hölle

Die alten Füchse vom DIW haben ausgerechnet, daß der Ölpreis steigt und zwar, festhalten, weil das Öl knapper wird. Wahnsinn. Also wenn wir das DIW nicht hätten. Demnächst kommen die einem noch mit alternativen Energien und so Kram.

Eva Hermann verzeiht Kerner, Kerner tuts leid. War da was? Wie wäre es mit einer Reunion-Show. Demonstrative Harmonie, 55 Minuten Kuschel-Talk und am Schluß der Höhepunkt: Eva Herman darf „Autobahn“ sagen und schmeißt sich danach selbst raus. Der Bublath hats vorgemacht.

Schön auch der Kommentar unter dem Rausschmiss-Video (das gleiche wie oben) von fsmith86:

„Was geschieht, wenn man was positives über die SED sagt? Einfach NIX!. Die KZ der DDR wurden bis der 80′ Jahren weiter benutzt (zumindest Buchenwald), wo die gegner der kommunistischen Regierung (Zivilen und Religiöser) verhaft und gefoltert wurden.

P.D.: bin kein Nazi, will nur ein bisschen objektiv sein.“

Hier wird fast alles richtig gemacht. Wenn die DDR mit dem 3. Reich verglichen wird, immer daran denken zu erwähnen, daß man kein Nazi ist, sondern sich den Luxus leistet, die Dinge einmal objektiv zu betrachten. Einen Minuspunkt gibt es dafür, daß diese Feststellung erst im P.S. steht und nicht bereits im ersten Satz. Also, immer daran denken: Wenn du vorhast einen rassistischen, nazistischen, revisionistischen oder relativierenden Vergleich oder Kommentar, gerne auch mit Bezug zum 3.Reich, zu verfassen, niemals, wirklich niemals vergessen zu erwähnen, daß du KEIN Nazi oder Rassist bist. Damit hast du dich abgesichert und kannst danach in Ruhe einen rassistischen, nazistischen, revisionistischen oder relativierenden Vergleich oder Kommentar abgeben.
Tja, und manchmal kommt ja eine positive Bezugnahme auf die SED auch von einer relativ unerwarteten Seite.

Nachlese

Das Antitainment-Konzert im Subversiv war mal sowas von gut besucht, daß wir nach kurzer Zeit ab- und aufbrachen. Dann eben Ende Januar im Rauchhaus. Bis dahin kann sich zum Trost dieses Video angeschaut werden: