Susanne Gaschkes „intellektuelle Finsternis“

Susanne Gaschke hat ein Problem. Mit viel Meinung und wenig Wissen schreibt sie sich durch ihre Zeit-Artikel. Das ist aber noch nicht das Problem. Das Problem ist, dass Gaschke eine Journalistin ist und somit für die von ihr zu Papier gebrachten Denkschwächen bezahlt werden will. Das Internet andererseits ist proppenvoll mit genau dieser Mischung aus Meinung und Nichtwissen und das auch noch völlig kostenlos. Warum sollte Susanne Gaschke ausgerechnet für schlechte Artikel mit null Recherchearbeit bezahlt werden und Tausende Blogger nicht.
Aus ihren Artikeln wird jedenfalls nicht ersichtlich, wo nun der Vorteil ihres lektorierten Mitteilungsbedürfnisses gegenüber dem der unlektorierten Nutzermassen liegt.