Aufbau Ost 2: Zonenbarde verpatzt Hymne

„“Deutschland, Deutschland über alles. ..“ hob Liedermacher Stephan Krawczyk an, bis er unterbrochen und darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei der offiziellen deutschen Nationalhymne nur die dritte Strophe des „Liedes der Deutschen“ von Hoffmann von Fallersleben gesungen wird.“

Ist aber auch eine verwirrende Sache. Schließlich hat das „Lied der Deutschen“ drei Strophen und bloß weil die geographischen Koordinaten nicht mehr up to date sind und diesem ganzen Kram… naja. Ich kann nicht mal die dritte Strophe.

Falls mal eine andere Hymne zur Debatte stehen sollte, bei der alle drei Strophen gesungen werden können, würde ich das hier vorschlagen:

Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung steht ein wütender junger Ossi in seiner schicken Wohnsiedlung und reimt über sein Heimatland. Stimmung, Landschaft und Inhalt gehen perfekt Hand in Hand.
Überhaupt, der Inhalt: Einmal den Text gegoogelt, ich bin ja schreibfaul, und gleich fündig geworden. Hier wird dem Lied noch mal eine ganz andere Sichtweise abgewonnen:

„Was sind wir geworden – ein gebücktes Volk
Müssen schweigen
Das Land zeigt kein stückchen Stolz
Wir sind geknebelt von Mädchen und Politik“

Dann doch lieber:


1 Antwort auf „Aufbau Ost 2: Zonenbarde verpatzt Hymne“


  1. 1 A.M.P. 17. November 2009 um 15:01 Uhr

    Scheiße ein ostzonaler ideeller Gesamtdeutscher mit Ambitionen und Wut im Bauch und noch viel schlimmer so etwas wie Identitätsgelüsten. Wenigstens ist er kein Nazi. Puh…Nocheinmal Glück gehabt. Moment der schreibt sich DiSSziplin… Jetzt habe ich doch wieder Zweifel.

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