Archiv der Kategorie 'die Banalität des Bösen'

Wie gründe ich eine Bewegung

Als ich jünger war, wollte ich, wie so viele andere auch, gerne eine erfolgreiche Sekte gründen. Die Grundprinzipien waren mir auch prinzipiell klar: Sexuelle Repression (alles außer Fortpflanzung ist Sünde), Ablehnung von möglichst vielen Minderheiten, Unterdrückung von wenigstens einem Geschlecht, Onanie-Verbot, eine absurde Heilsfigur, Technikfeindlichkeit, irgendwas mit Außerirdischen und Nazis.
Mittlerweile hab ich den Sektenquatsch verworfen, aber alles hätte ganz anders kommen können, hätte ich damals dieses Video gekannt:

via iheartpluto

„Meine Rede war öffentlich, ernst gemeint, und die bleibt so stehen.“

Vom Verein Deutsche Sprache zum Sprachpanscher des Jahres gewählt zu werden ist awesome, das muss man dem Entnazifizierer Oettinger lassen. Das war aber wohl nur ein Versehen und jetzt versucht er es wieder gut zu machen, indem er Englisch verweigert:

via eyesaiditbefore

Die araische Jugend

Nationaler Revolutionär in seinem geheimen Hauptquartier irgendwo in der verbotenen Zone beim Anfertigen von Propaganda-Raps. Auf die Brust trommeln und los gehts:

via feine sahne fischfilet

Boy Finds Own Real-Life E.T.

Braiiiinnnsss!

via 1, 2

Fashiontips

Corduroy skirts are a sin

ey!

Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen

Was für Trottel. Deutschland mal wieder beim rumopfern:

via

Aufbau Ost 2: Zonenbarde verpatzt Hymne

„“Deutschland, Deutschland über alles. ..“ hob Liedermacher Stephan Krawczyk an, bis er unterbrochen und darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei der offiziellen deutschen Nationalhymne nur die dritte Strophe des „Liedes der Deutschen“ von Hoffmann von Fallersleben gesungen wird.“

Ist aber auch eine verwirrende Sache. Schließlich hat das „Lied der Deutschen“ drei Strophen und bloß weil die geographischen Koordinaten nicht mehr up to date sind und diesem ganzen Kram… naja. Ich kann nicht mal die dritte Strophe.

Falls mal eine andere Hymne zur Debatte stehen sollte, bei der alle drei Strophen gesungen werden können, würde ich das hier vorschlagen:

Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung steht ein wütender junger Ossi in seiner schicken Wohnsiedlung und reimt über sein Heimatland. Stimmung, Landschaft und Inhalt gehen perfekt Hand in Hand.
Überhaupt, der Inhalt: Einmal den Text gegoogelt, ich bin ja schreibfaul, und gleich fündig geworden. Hier wird dem Lied noch mal eine ganz andere Sichtweise abgewonnen:

„Was sind wir geworden – ein gebücktes Volk
Müssen schweigen
Das Land zeigt kein stückchen Stolz
Wir sind geknebelt von Mädchen und Politik“

Dann doch lieber:

Wizo kommt wieder

Die Crustpunker von Wizo wollen es nochmal wissen. Na dann.

Dass der Sänger ein Sadist mit misanthropischen Tendenzen ist, konnte schon aus alten Liedern rausgehört werden. Aber so richtig hat er seinen Sadismus und Menschenhass erst nach dem Ende von Wizo ausgelebt:

Dis Deutschland hier 2

Guidos Spruch hätte zu dieser Frage aber auch gut gepasst:

Muskatnuss

via

Dis Deutschland hier!

darauf die Diskurspopper von S.O.D.:

Luzifer Dyse – Blutige Strassen

Aufbau Ost:

Sehr schön auch dieses Interview mit dem eloquenten Herrn Dyse:

Vielleicht doch die Grünen wählen?

Ersatz für die nicht zur Wahl zugelassene PARTEI:

Peter Hettlich hatte sich mit diesem Aprilscherz schon früher amüsant hervorgetan, aber was der Spaßvogel in diesem kurzen Filmchen treibt, ist nun wirklich zu schön:

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Stolz der Nation

Der Trailer zu dem Nazipropagandafilm bei dessen Premiere im Le Gamarr Theatre in Paris Hitler durch einen *Spoilerschutz* wird.

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